Geflüchteten Christen aus der Ukraine helfen


Kontakt herstellen zwischen Geflüchteten aus der Ukraine und Gemeinden in Deutschland – Eine neue Broschüre der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) mit dem Titel „Christen aus der Ukraine“ will dabei helfen. Die Broschüre, die ab sofort erhältlich ist, enthält Hinweise zu konkreten pastoralen Fragen, die sich bei der persönlichen Begleitung der Geflüchteten oder der Gestaltung gemeinsamer Gottesdienste stellen können. Außerdem bietet sie eine Übersicht über die Situation der christlichen Kirchen in der Ukraine und informiert über wichtige kirchliche Kontakte für Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland.
Die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung, rund 80 Prozent, sind Christen. Nach einer religionssoziologischen Studie vom November 2021 bilden die orthodoxen Christinnen und Christen mit 60 Prozent der Bevölkerung die größte Gruppe. Zehn Prozent der Bevölkerung sind katholisch. Davon bekennen sich neun Prozent zur griechisch-katholischen Kirche, eine mit Rom unierte Ostkirche, die ihre Gottesdienste nach dem byzantinischen Ritus feiert. Ein Prozent ist römisch-katholisch.
Der Vorsitzende der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gerhard Feige (Magdeburg), begrüßt die Orientierungshilfe „Christen aus der Ukraine“, denn zunehmend zeige sich, dass Geflüchtete christlichen Glaubens religiöse Begleitung suchen und Kontakt zu einer christlichen Gemeinde in Deutschland aufnehmen möchten. „Dann ist es wichtig, um die Situation der christlichen Kirchen in der Ukraine zu wissen und die Gläubigen unter Beachtung ihrer jeweiligen konfessionellen Zugehörigkeit zu begleiten. Dabei kann die Orientierungshilfe eine gute Hilfestellung geben“, so Bischof Feige.
- Christen aus der Ukraine
Hier gibt es die Broschüre "Christen aus der Ukraine", herausgegeben von der Deutschen Bischofskonferenz, zum Herunterladen.